Erstaunliche neue Möglichkeit zur Diagnose von Alzheimer

Einer der größten Fortschritte in der Alzheimer-Forschung rückt näher. Forscher aus Rotterdam, Niederlande, sind näher als je zuvor an der Entwicklung eines Bluttests, der Alzheimer früher als jeder andere bestehende Test erkennen könnte – sogar früher, als die Symptome auftreten.

 Ein solcher Test wäre ein grundlegender Schritt bei dem Versuch, diese unheilbare Krankheit zu kontrollieren, die so früh wie möglich diagnostiziert werden muss, damit sie in der Hoffnung, sie umzukehren, verlangsamt werden kann. Oft findet ein Patient zu spät heraus, dass seine verblassende Erinnerung tatsächlich die Alzheimer-Krankheit ist, und zu diesem Zeitpunkt bleibt ihm/ihr nur noch, sich auf das Kommende vorzubereiten (anstatt es zu verhindern).

 Im Blut befinden sich spezielle Formen von „Beta-Amyloid“-Proteinen, Molekülen, die tief im Gehirn von Alzheimer-Patienten zu finden sind. Forscher lernen, dass diese im Blutstrom schwimmenden Proteine ​​mit einem erhöhten Demenzrisiko verbunden sind. Insbesondere hohe Konzentrationen von Protein „1-40“ und niedrige Konzentrationen von Protein „1-42“ werden mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht.

 Um zu dieser Schlussfolgerung zu gelangen, verfolgten die Forscher die psychische Gesundheit von fast 1.800 Menschen, die über 55 Jahre alt waren. Knapp 400 Menschen erkrankten über neun Jahre an Demenz.

 In ihrem Blutkreislauf sahen die Forscher, dass Personen mit hohen oder niedrigen Spiegeln bestimmter Beta-Amyloid-Proteine ​​ein zehnmal höheres Risiko für Getter-Demenz hatten. Das ist ein ziemlich gigantischer Unterschied. Das Ergebnis ist, dass ein einfacher Bluttest bei der Einschätzung des Risikos einer Person für die gedächtniszerstörende Krankheit von großem Nutzen sein könnte.

 Das 1-42-Protein ist die gefährlichste Form von Beta-Amyloid. Dies ist das gleiche, das in großen Mengen im Gehirn vorkommt und die verstopfende Plaque erzeugt, die die Gehirnzellen schädigt. Auf diese Weise könnten Blutuntersuchungen einige wertvolle Informationen über Plaquespiegel liefern. Laut den Wissenschaftlern ist dies ein „großer Schritt nach vorn“ in der Alzheimer-Forschung. Ein Test, der Demenz frühzeitig erkennt, könnte den Weg für zukünftige Medikamente ebnen, die das Fortschreiten der Krankheit aufhalten könnten.

 Schon jetzt sind mehrere Medikamente in der Pipeline, die in Zukunft bei der Behandlung von Alzheimer wirksam sein könnten. Sie werden derzeit in klinischen Studien untersucht. Das langfristige Ziel bleibt, einen Test zu entwickeln, der Demenz früh erkennen kann – wirklich früh. Wissenschaftler sind der Alzheimer-Krankheit auf der Spur: Es gibt Hoffnung für die Zukunft.

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