Depression wird überdiagnostiziert

Es sind nicht immer Depressionen. Eine neue Studie hat gezeigt, dass Ärzte bei einem Patienten viel häufiger eine Depression diagnostizieren, als es der Fall ist. Tatsächlich hat fast jeder Vierte, der depressiv erscheint, wirklich nur eine schwere Zeit. Sie haben einen normalen Nervenzusammenbruch, der nach einer Scheidung, einem Verlust des Arbeitsplatzes oder einer Investition auftritt, die schief gelaufen ist.

Der neue Blick auf Depressionen stammt aus einer Umfrage unter mehr als 8.000 Amerikanern. Derzeit sehen Ärzte und Psychiater Ihre Krankengeschichte an, wenn sie sehen, ob Sie an Depressionen leiden. Sie suchen nach irgendwelchen Problemen in Ihrem Leben oder einem zugrunde liegenden medizinischen Problem, bevor Sie eine Depression diagnostizieren.

Aber bei der American Psychiatric Association beinhalten sie keine normalen Gefühle der Traurigkeit. Außerdem verwenden Gesundheitskliniken im ganzen Land einfache Checklisten, um festzustellen, ob ein Patient an Depressionen leidet. Die Frage ist: Hat die Person tatsächlich Depressionen oder ist sie nur traurig? Das ist eine wichtige Frage, denn sie könnte den Unterschied ausmachen, ob man ein wichtiges Medikament einnimmt oder nicht. Medikamente mit Nebenwirkungen.

Forscher sagen, wir sollten Depressionen anders definieren. Sie fanden heraus, dass die Zahl von 30 Millionen US-Erwachsenen, die mindestens einmal eine Depression hatten, um etwa 25 % zu hoch ist. Mit anderen Worten, 7,5 Millionen Menschen waren einfach nur traurig. Sie hatten keine „Störung“.

Die Fragen der Umfrage wurden entwickelt, um Stimmungsprobleme zu finden und jede Zeittraurigkeit zu finden, die diese verursacht haben könnte. Eine aufgelöste Ehe oder der Tod eines geliebten Menschen sind zwei prominente Beispiele. Trauer sieht aus wie eine Depression, außer dass sie nach Wochen oder Monaten verschwindet. Depressionen wurzeln im Gehirn und bleiben viel länger bestehen – manchmal ein ganzes Leben lang.

Die Studie fand 56 Menschen, die wegen eines Todesfalls Trauer hatten, und weitere 174, die nach einer anderen Situation gestresst waren. Aber alle von ihnen würden sich unter dem derzeitigen System für Depressionen qualifizieren. Es ist schwierig, weil sie depressive Symptome wie Schlaflosigkeit, Selbstmordgedanken und Appetitlosigkeit haben können.

Als Patient können Sie natürlich trotzdem Hilfe bei der Trauer suchen. Zu wissen, dass Depressionen etwas ganz anderes sind, ist wichtig, um die Trauerzeit zu überwinden. Bei normaler Traurigkeit sind Antidepressiva nicht die beste Option.

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